Die Rote Bete meiner Kindheit war kalt, lasch und süßlich. Meist
schwamm sie mit ein paar Salatblättern in Essigwasser herum. Und
angeblich war sie »gut für die Blutbildung«. Ich tat alles, um ihr zu
entkommen. Ich würde das hier gar nicht erzählen, wenn mir nicht
Freunde, mit denen ich übers Essen redete (und ich rede mit allen
meinen Freunden übers Essen), berichtet hätten, dass es ihnen genauso
erging.
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