In unserem Neujahrsmenü nach dem traditionellen Konzert im Schloß gab
es ein „Tendron de Veau“, zu deutsch fachlich richtig aber völlig
unsensibel „Kalbsbrustknorpelschnitte“ genannt. Eine klassische und fast
vergessene Zubereitungsart. Hierzulande jedenfalls, in Frankreich
dagegen noch wohlbekannt.
Erklärungsversuche:
1. So eine Kalbsbrust ist auch für manche Profiköche eine Nummer zu groß.
2. Im Zeitalter der abgepackten Edelteile (natürlich jederzeit telefonisch auf die Schnelle bestellbar) macht so ein anachronistisches Stück Fleisch mit Knochen richtig Mühe.
3. Die meisten Menschen haben nicht mehr gelernt, ab und zu noch Widerstand im Mund zu haben, in Form von Knorpel und Sehnen, wo das köstliche Leimeiweiß enthalten ist, Kollagen genannt.
2. Im Zeitalter der abgepackten Edelteile (natürlich jederzeit telefonisch auf die Schnelle bestellbar) macht so ein anachronistisches Stück Fleisch mit Knochen richtig Mühe.
3. Die meisten Menschen haben nicht mehr gelernt, ab und zu noch Widerstand im Mund zu haben, in Form von Knorpel und Sehnen, wo das köstliche Leimeiweiß enthalten ist, Kollagen genannt.
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